Studie ermittelt Mentalitätsmuster, die wie eine Sperre wirken
Warum sind so wenige Frauen in Führungspositionen vertreten, trotz gleicher Bildung und Fachkompetenz? Dieser Frage ging die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebene Studie des Heidelberger Sozialforschungsinstituts SINUS Sociovision unter dem Arbeitstitel „Hüter der gläsernen Decke“ nach. Das Ergebnis: Vorurteile gegenüber Frauen in leitenden Positionen sind nach wie vor weit verbreitet. Obwohl sich die Männer in Führungspositionen gegenüber Bildung und Qualifikation der Frauen lobend äußern, scheinen die Nachteile aus männlicher Sicht die Vorteile zu überwiegen. Die Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler haben im Rahmen der Befragung von über 500 Führungskräften drei Mentalitätsmuster ausgemacht, so der Leiter der Studie Dr. Carsten Wippermann, die wie ein „Sperrmechanismus gegenüber Frauen“ wirken.
Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
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